Tierschutzverein Europa

Ebro
Portrait Name: Ebro
Rasse: Gos d´atura Mischling
Geschlecht: Rüde
Ungefähres Geburtsdatum: 05.2016 (2 Jahre alt)
Ungefähre Größe: wird um die 50 cm groß
Aufenthaltsort: Perros Con Alma, Zaragoza, Spanien

Name: Ebro ( Junge)
Rasse: Gos d'Atura-Mix
Endgröße ca. 50 cm
Geb. 25.05.2016

Update vom 05.02.2018:
Die Familien der Geschwister Helios (seit 11 Wochen vermittelt) und Anais (vor 1 1/4 Jahren vermittelt) haben ähnliche Erfahrung mit den beiden gemacht: Die beiden Hunde kamen sehr verängstigt in Deutschland an. Die erste Zeit erforderte viel Geduld, sie mit all dem vertraut zu machen, was sie nicht kannten und was das Leben in Deutschland in einer Familie mit sich bringt. Aber beide lernten sehr schnell, waren neugierig und besitzen die Gabe - nach anfänglichem Erschrecken und zurückweichen - sich die Situation anzusehen, zu reflektieren und haben den Wunsch sich der Situation zu stellen.
Mit anderen Hunden kommen sie prima aus, da sie über eine tolle und klare "Körpersprache" verfügen. Zu ihren Familien fassten beide schnell Vertrauen. Inzwischen liebt Anais andere Menschen über alles und Helios wird neuen Menschen gegenüber immer mutiger.
Was den Beiden bei der Eingewöhnung sehr geholfen hat und sie als wirklich tolle Hunde auszeichnet ist ihre Gabe schnell zu entspannen, die große Neugier Neues kennenzulernen, ein guter Arbeitswille und der große Wunsch die eigene Angst zu überwinden und ein tolles Leben - mit ihrer Familie - zu leben.
Es sind einfach wunderbare Hunde mit hervorragenden genetischen Anlagen. Auch Ebro und Etna haben eine tolle Familie verdient. Eine Familie, die sie bei ihren ersten Schritten im neuen zu Hause begleitet und leitet, Geduld und viel Liebe mitbringt.
Ebro und Etna werden es mit lebenslanger Treue danken .....

P.S. Ein Kontakt zu den Familien von Helios und Anais ist über Nicole Steib gerne möglich. Sie würden sich freuen, die Geschwister von Helios und Anais in guten Händen zu wissen und sind bereit, ihre Erfahrungen zu teilen.


Und das ist Ebros Geschichte:
Das Leben eines Jagdhundes in Spanien ist unter aller Würde; das Leben der Hütehunde ist aber keinen Deut besser. Das durfte der kleine Ebro am eigenen Leib erfahren.

Geboren bei einem Schafhirten musste die kleine Maus von Anfang an für die schlechten Launen ihres Besitzers her halten. Getreten, geschlagen, nicht versorgt... Doch auch in Spanien gibt es Menschen, die nicht einfach wegschauen, sondern sich für die armen Kreaturen einsetzen. Ein Nachbar hat irgendwann zufällig beobachtet wie der Hirte den Rüden Jefe (auch auf der Seite des TSV) mit Stöcken malträtierte und dies per Handy festgehalten.

Mit diesen Beweisen ist er zur Polizei und die hat sofort reagiert und ist auf das Grundstück gefahren. Der Anblick war furchtbar, neben Ebro und seinen Geschwisterchen gab es den Rüden Jefe, doch von der Mutter leider keine Spur. Vermutlich musste sie in den Bergen hüten, weit weg von ihren winzigen Welpen.
Die Schafe stehen im eigenen Dreck und dazwischen liegen verendete Tiere. Nur weil ein Nachbar die Courage hatte nicht einfach wegzuschauen konnte die Polizei handeln und die Tiere dort herausholen.

Ebro und seine Geschwister sind nun in einer Pension versteckt und können dort fröhlich aufwachsen, ohne Furcht vor der Zukunft. Trotzdem ist so eine Pension natürlich nicht der richtige Ort für diese intelligenten fröhlichen Teenager. Sie haben sich prima erholt, sind nun auch geimpft und gechipt und wären bereit für ihr nächstes Abenteuer.

Haben Sie Lust, dem heranwachsenden Ebro zu erklären, wie hier in Deutschland die Uhren ticken? Haben Sie genügend Energie und Liebe für ein ganzes langes Hundeleben, Ebro zu begleiten, ihm zu verzeihen, wenn er in der Flegelphase mal ein paar Schuhe ruiniert, mit ihm zu wandern und mit anderen Hunden zu spielen, wenn er im vollen Besitz seiner Kräfte ist und ihm auch noch am Schluss zu zeigen, dass Sie über ihn wachen, wenn die Knochen zwicken und die Runden kleiner werden?

Dann nehmen Sie schnell den Telefonhörer in die Hand und melden Sie sich bei seiner Vermittlerin Nicole Steib.


Update vom 05.07.2017:

Etna, Ebro und Helios haben ihr erstes Lebensjahr im Tierheim verbracht. Ich kann nicht begreifen, warum niemand auf sie aufmerksam wird, denn diese Hunde sind charakterlich und körperlich erstklassig.

Nach und nach habe ich beobachten können, wie sie ihre Ängste verloren haben. Aber obwohl sie in der Pension irgendwie ein 'komfortables' Leben führen, fehlt ihnen die Zuneigung und das Zusammenleben mit Menschen sehr, was dazu führt, dass sie ein wenig zaghaft und misstrauisch sind. Nachdem wir sie gebadet, Bilder von ihnen gemacht und sie viele Küsse von uns bekommen haben, suchen sie aber immer mehr unsere Nähe.

Alle drei Hunde befinden sich in einem perfekten gesundheitlichen Zustand, sind kastriert und geimpft.

Helios ist während der Zeit in seinem Zwinger gestresst und beginnt als Zeichen davon, sich die Haare vom Schwanz zu reißen.

Auf den Fotos könnt ihr die Hunde zwar auf einer schönen Wiese sehen, aber diesen Ort können die Hunde nur für die Aufnahme ihrer Bilder benutzen. Sie wohnen nicht auf dieser schönen Wiese, sondern auf einem Stück Erde-zum Glück gibt es dort auch Schatten-aber sie verbringen, durch die tägliche dynamische Tierheim-Atmosphäre, viele Stunden versteckt in einer Hundehütte.

Ich finde es sehr traurig, dass ein Welpe unter solchen Umständen aufwachsen muss-dieselbe Situation, die wir auch bei Flay und Coffe, Begun und Basa haben. Trotzdem sind wir uns sicher, dass sie mit der Zeit ein schönes Zuhause in Deutschland finden werden.

Hier sind noch Videos






 



Nicole Steib (Sprachen: Deutsch, Englisch, Italienisch)
Telefon: 07664 6198775
Handy: 0176 30303848
»